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Bodenseeforum Konstanz: Kostenrahmen kann eingehalten werden

Die Verwaltung stellte dem Planungsbeirat Bodenseeforum am 11. Juni 2015 die geänderten Rahmenbedingungen vor und informierte das Gremium über den Sachstand der Umbauplanung und die Kosten. Die Eröffnung ist nun für November 2016 geplant.


Das Kostenbudget für das neue Veranstaltungshaus, das Bodenseeforum Konstanz, liegt gemäß Projektbeschluss vom 3. März 2015 bei 17,5 Millionen Euro (alle Kostenangaben in brutto). Dieser Rahmen kann nach der aktuellen Kostenberechnungen eingehalten werden. Die Ausgaben verteilen sich wie folgt: Die Grunderwerbskosten liegen bei 4,5 Millionen Euro brutto. Die Kosten für das Bauwerk liegen bei 4,8 Millionen Euro. Der Rückbau und die Installation für die Technik ist mit 40.500 Euro angesetzt, hinzu kommen 2,4 Millionen Euro für die technischen Anlagen. Die Kostenschätzung für die Ausstattung liegt bei 2,07 Millionen Euro. Für die Planungskosten und Allgemeine Nebenkosten wird mit 2,1 Millionen Euro kalkuliert.

 

Qualitative Aufwertung des Gebäudes

Das Budget weist aktuell eine Reserve von 375.000 Euro auf, die teilweise für weitere Maßnahmen zur qualitativen Aufwertung des Gebäudes verwendet werden sollen.  Bei der Innenausstattung sprach sich der Planungsbeirat beim Bodenbelag für Parkett (82.000 Euro) und im Windfang des Haupteinganges für eine Torluftschleieranlage (21.000 Euro) aus; der Standort für die Müllcontainer soll aus optischen Gründen abgesenkt werden (Kosten inkl. Umpflanzung: 19.000 Euro).Die Hinterleuchtung für die in der Kostenberechnung enthaltenene Lochfassade kostet 80.000 Euro. Hierfür wurde ein Sperrvermerk erlassen. Die Maßnahme soll zunächst bei einem Ortstermin veranschaulicht und erörtert werden.

 

Bodenseeforum geht im November 2016 in Betrieb

Die Inbetriebnahme des neuen Veranstaltungshauses verschiebt sich aufgrund anstehender Baumaßnahmen auf den November 2016. Probeveranstaltungen sind im Oktober 2016 möglich.Durch den neuen Zeitplan werden 2015/2016 aller Voraussicht nach rund 280.000 Euro eingespart. Der künftige Geschäftsführer der Betreibergesellschaft soll seine Tätigkeit im Juli 2016 aufnehmen - und damit ein Jahr später als vorgesehen. Die Einstellung der MitarbeiterInnen ist aktuell für September 2016 geplant.

 

Im Gegenzug soll der Vertrag mit dem bisherigen Voreröffnungsbüro, der im Juli 2015 ausläuft, um ein Jahr bis Juni 2016 verlängert werden. Durch die Einsparung des Geschäftsführers ab Juli 2015 kann der Marketingetat um 20.000 Euro erhöht werden, ohne dass der Gesamtansatz von 330.000 Euro überschritten wird. Für 2016 sollte im Haushalt der Stadt ein Betrag von 250.000 Euro für die Zeit von Januar bis November 2016 eingeplant werden.

 

Neues „Catering"-Konzept

Das Geschäftskonzept sieht vor, dass die Betreibergesellschaft das Catering selbst betreiben soll und die notwendigen Dienstleistungen (Speisen, Getränke u.a.) beim jeweils geeigneten Lieferanten einkauft. Durch den Eigenbetrieb der Gastronomie könnte sich 2017 das Gesamtergebnis nochmals verbessern. Zusätzlich zu den Einsparungen hat die Betreibergesellschaft damit Einfluss auf Qualität und Service. Durch das geänderte Catering-Konzept können nun Lieferanten aus der Region besser zum Zuge kommen und regionale Produkte bedrücksichtigt werden. Dies kann für das Haus ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal bedeuten.



Zuletzt aktualisiert am: 12.06.2015

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