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Wachstum mit weniger Fläche

Konstanz glänzt mit niedrigem Flächenverbrauch pro Einwohner: Der Fokus des Handlungsproramms Wirtschaft liegt auf Nachhaltigkeit. Am 26. Januar 2017 beauftragte der Rat die Verwaltung, das Handlungsprogramm Wirtschaft auf den Weg zu bringen. Ein Startworkshop fand im März 2017 statt.


In Konstanz sind Flächen knapp. Deshalb spielt der ressourcenschonende Umgang mit Flächen ein große Rolle. Im landesweiten Vergleich der Oberzentren schneidet die Stadt im Zeitraum von 2012 bis 2015 gut ab und rangiert auf Platz zwei. Mit 13 Quadratmtern verbraucht Konstanz weniger Gewerbefläche pro Kopf als Heildeberg (15 Quadratmter pro Kopf) und Freiburg (20). Ebenfalls ein Spitzenwert unter den Oberzentren in Baden-Württemberg ergeben 467 Euro Gewerbesteuereinnahmen pro EinwoherIn bei 104 Hektar Gewerbefläche. Bei vielen Städten ist der Gewerbeflächenverbrauch pro Kopf in Relation zu den Gewerbsteuereinnahmen deutlich höher.

 

Drei Säulen der Nachhaltigkeit

Der ressourcenschonende Flächenverbrauch steht auch ganz oben auf der Agenda des Handlungsprogramms Wirtschaft. Ziel der der Stadt Konstanz ist es deshalb, unter nachhaltigen Gesichtspunkten kontinuierlich zu wachsen. Neue Gewerbeflächen sollen unter der Vorgabe einer möglichst intensiven und nachhaltigen Nutzung (hohe Dichte und Beschäftigung, wenig Emissionen) ausgewiesen und vergeben werden. Vorgesehen ist außerdem die qualitative Aufwertung der vorhandenen Gewerbegebiete Ober- und Unterlohn. Neben der Ökonomioe und der Ökologie sind soziale Kriterien die dritte tragende Säule der langfristig ausgelegten Perspektive.

 

Sechs Handlungsfelder der Wirtschaftsoffensive

Infrastruktur: Mit dem  Masterplan Mobilität und die Handlungsprogramme Wohnen und Radverkehr wird der Verkehr und die Wohnraumsituation in Konstanz deutlich entlastet. Auch soll die Region besser an wesentliche Knotenpunkte angebunden werden.

Digitalisierung: Bis 2018 wird eine Strategie entwickelt. Eingebunden werden Öffentlichkeit, Gemeinderat, Stadtverwaltung, Tourismus, Einzelhandel und  Schulen.

Vernetzung: Gründungen und neu ansässige Unternehmen werden mit Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt. Dafür soll ein so genanntes Gründer-Ökosystem auf- und ausgebaut werden. Absolventen und Fachkräfte sollen am Standort gehalten werden. Die bedarfsgerechte Ausbildung spielt  bei der Vernetzung von Gründung, Wirtschaft und Wissenschaft ebenfalls eine wichtige Rolle.

Familiengerechtes Leben und Arbeiten:  Die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden verbessert. Dazu gehören neue Wohnmodelle und nachfrageorientierte Betreuungsangebote, die den Bedürfnissen der Familien und der Betriebe gerecht werden.

Ausbildung, Qualifikation und Integration: Die Kooperation innerhalb des Landkreises soll intensiviert werden. Ziel ist es, Flüchtlinge und Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren sowie Menschen ohne Ausbildung oder mit Einschränkungen, Langzeitarbeitslose und geringqualifizierte Migranten in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen.

Geostrategie und Flächenpolitik: Mit den Gemeinden insbesondere im Landkreis Konstanz soll ein Dialog angestoßen werden. Ziel hierbei ist die Entwicklung der Region als gesamthafter Wirtschaftsstandort mit einer gemeinsamen Strategie.

 

 

Nachhaltige Strategie für den Wirtschaftsstandort

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Startschuss für das Handlungsprogramm Wirtschaft findet großes Interesse

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Zuletzt aktualisiert am: 07.04.2017

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