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OB vor Ort: Parkplätze und Verkehr beschäftigen die Anwohner

Rund 40 Bewohner der Altstadt und des Paradieses kamen trotz strahlendem Sonnenschein zum Stadtteilgespräch mit Oberbürgermeister Uli Burchardt in die Aula des Ellenrieder-Gymnasiums.


Rund 40 Bewohner der Altstadt und des Paradieses kamen trotz strahlendem Sonnenschein zum Stadtteilgespräch mit OB Uli Burchardt.
Rund 40 Bewohner der Altstadt und des Paradieses kamen trotz strahlendem Sonnenschein zum Stadtteilgespräch mit OB Uli Burchardt.© Stadt Konstanz

Die Bebauung des Schottenplatzes, beziehungsweise des Vincentius-Areals sowie die Bebauung des Döbele-Platzes waren weitere wichtige Themen an diesem Samstagnachmittag, den 13. Mai 2017. Die städtebauliche Neuordnung beider Areale ermöglicht den Neubau zentrumsnaher Wohnungen. Auf dem Gelände des Vincentius-Klinikums werden rund 100 Wohneinheiten entstehen inklusive Räume für Gewerbe und einer Tiefgarage. Realisiert wird das Vorhaben durch einen privaten Investor mit 30 Prozent Zielgruppenbindung. Auf dem Döbele, als größte innerstädtische Reservefläche, entstehen rund 300 Wohneinheiten mit 50 Prozent Zielgruppenbindung. Das heißt gerade auch für Menschen mit einem geringeren oder mittleren Einkommen wird hier Wohnraum geschaffen. Mit der Neugestaltung des Döbele soll die Verkehrsführung verbessert werden.

 

Arbeiten am ersten Bauabschnitt des C-Konzeptes haben begonnen

Das geplante Verkehrskonzept soll die Innenstadt deutlich vom motorisierten Individualverkehr entlasten und die Räume Marktstätte - Fischmarkt - See besser miteinander verknüpfen. Umgesetzt wird das Konzept in mehreren Bauabschnitten im Altstadtring. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen im Mai 2017 mit dem Umbau und der Sanierung der Fahrbahnen am Rheinsteig. Die Fahrbahnen am Rheinsteig werden nicht nur stadteinwärts, sondern künftig auch stadtauswärts einspurig. Gewinnen wird dadurch der Fuß- und Radweg, der entsprechend breiter gestaltet wird.

 

Bürger begrüßen Verkehrskonzept in Stadelhofen

Die Neuordnung des ruhenden Verkehrs und des Bewohnerparkens sowie die Sperrung des Hauptzoll für Autos und die damit einhergehende Verkehrsberuhigung trugen wesentlich zu einer Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Stadtteil Stadelhofen bei. Die Anwesenden begrüßten die Maßnahmen und bestätigten die Verbesserung der Situation. Mit der temporären Umgestaltung des Hauptzolls als Ausstellungsfläche für die Kreuzlinger Kunstinitiative werden künftig auch grenzüberschreitende Anlässe oder Ausstellungen möglich. Umgesetzt werden soll die Umsetzung im Sommer 2017. Ein Jahr später folgt eine Beurteilung mit Hinblick auf eine endgültige Umgestaltung des Hauptzolls.

 

Verwaltung wertet Verbesserungsvorschläge zum Parkraumkonzept aus

Die neue Konzeption kann als großer Erfolg gewertet werden. Das Ziel „Verbesserung der Situation der Bewohner" mit zusätzlichen 470 Stellplätzen nachts, beziehungsweise 230 Stellplätzen tagsüber ist erreicht worden. Neben Zustimmung aus der Bürgerschaft, gibt es auch vereinzelte Stimmen von Anwohnern, Pendlern und Besuchern, wenigen Gewerbetreibenden, die Unzufriedenheit über das neue Konzept äußerten. Angeregt wurde von den BürgerInnen, Parkmöglichkeiten für Roller zu schaffen, da diese meist nur auf den Gehwegen Platz finden.

Bewohner im westlichen Teil des Paradieses beschwerten sich über viele „Fremdparker". Die Recherchen und Auswertungen der Kennzeichen ergaben, dass 80 bis 90 Prozent der Fahrzeuge von Haltern stammen, die im Paradies wohnen. Dabei handelt es sich teilweise um Studierende mit auswärtigen Kennzeichen oder um Firmenfahrzeuge, die jedoch ihren Erstwohnsitz in Konstanzer haben.

Die Verwaltung prüft derzeit die verschiedenen Anregungen zur Verbesserung des Parkraumkonzeptes. Im Juli sollen die Veränderungsvorschläge im Gemeinderat vorgestellt werden.

 

Weitere Themen des Stadtteilgespräches

Tempo 30 auf der Laube ist nach gegenwärtigem Stand nicht möglich. Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Lärmschutzgründen sind nur durchführbar, wenn Lärmbelastungen im gesundheitsgefährdenden Bereich mit einer ausreichend großen Anzahl von Betroffenen Anwohnern festgestellt wurden. Dies wurde vom Amt für Stadtplanung und Umwelt geprüft und ist derzeit nicht der Fall. Für November ist die Inbetriebnahme einer stationären Überwachung vorgesehen.

Außerdem wird in diesem Jahr der Ersatz für die abgebrannte Skateanlage auf der Freizeitanlage Schänzle realisiert. Diese soll neben dem Radparcours entstehen und es werden insgesamt 80.000 Euro investiert. 

Die erste Ausschreibung zur Verbreiterung und Modernisierung der Marktstättenunterführung erbrachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Sie wurde daher mit geänderten Rahmenbedingungen erneut ausgeschrieben. Baubeginn ist 2018, da am Weihnachtsmarkt die Unterführung als Verbindung der beiden Marktbereiche aus Sicherheitsgründen in voller Breite zur Verfügung stehen muss.



Zuletzt aktualisiert am: 18.05.2017

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