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Stadt Konstanz und Tagesmütterverein Landkreis Konstanz besiegeln Zusammenarbeit

Die Kooperation des städtischen Jugendamtes mit dem Tagesmütterverein trägt zur Qualität der Kindertagespflege als wichtiges Standbein in der Kinderbetreuung in Konstanz bei.


Iris Graf, Geschäftsführerin des Tagesmüttervereins Landkreis Konstanz e.V., und Alfred Kaufmann (v.l.), Leiter des Sozial und Jugendamtes, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung und besiegeln damit offiziell die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit.
Iris Graf, Geschäftsführerin des Tagesmüttervereins Landkreis Konstanz e.V., und Alfred Kaufmann (v.l.), Leiter des Sozial und Jugendamtes, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung und besiegeln damit offiziell die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit.© Stadt Konstanz

Die Kooperationsvereinbarung hält nun schriftlich fest, was seit 2014 bereits erfolgreich praktiziert wird: Der Tagemütterverein Landkreis Konstanz e.V. ist für die Akquise und die Qualifizierung von neuen sowie die pädagogisch fachliche Weiterentwicklung von bereits tätigen Tagespflegepersonen zuständig. Neben Fragen der Vernetzung bietet er außerdem Tagespflegepersonen Unterstützung in ihrer Entwicklung eines professionellen Berufsverständnisses.

Das Jugendamt berät und unterstützt Eltern bei der Suche einer geeigneten Betreuung für ihr Kind, berät und überprüft InteressentInnen für die Tätigkeit als Tagespflegeperson, erteilt die notwendige Pflegeerlaubnis, bewilligt Leistungen der öffentlichen Jugendhilfe und ist Ansprechpartner in allen Fragen und Angelegenheiten rund um das Tagespflegeverhältnis. Darüber hinaus unterstützt das Jugendamt den Tagesmütterverein bei seinen weiteren Aufgaben. Es finden regelmäßige fachliche Austauschgespräche und kollegiale Beratungen statt sowie gemeinsame Hausbesuche bei tätigen Tagespflegepersonen.

 

Kindertagespflege als zweites Standbein in der Kindertagesbetreuung

2010 waren es noch 70 Tagespflegepersonen, die insgesamt 128 Kinder betreuten. Zum Stichtag 1. März 2018 sind es 96 Tagespflegepersonen und 256 betreute Kinder. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es uns gelungen ist, die Kindertagespflege als zweites Standbein in der Kindertagesbetreuung auszubauen", so Alfred Kaufmann, Leiter des Sozial und Jugendamtes. Eltern können damit entscheiden, welche Betreuungsform sie für ihr Kind als die richtige ansehen.

Iris Graf, Geschäftsführerin des Tagesmüttervereins ergänzt: „Kindertagespflege ist eine andere Form der Betreuung. Es sind Mütter und Väter, die ihre Familien öffnen. Meiner Meinung nach ist das die beste Betreuungsform für Kinder unter drei Jahren. Die Kinder werden in kleinen Gruppen mit nur einer Bezugsperson betreut. Dadurch entsteht eine nahezu familiäre Nähe zwischen Tagespflegeperson und Kind." Und Sabine Haag, Leiterin des Fachbereichs Kindertagespflege erklärt: „Die Kindertagespflege ist eine flexible Betreuungsform. Wenn aus beruflichen Gründen beispielsweise keine Ganztagsbetreuung an allen Wochentagen notwendig ist, können je nach Bedarf auch nur einzelne Wochentage vereinbart werden. Entsprechend berechnen sich dann auch die Kosten für die Betreuung."

 



Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2018

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