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Klinikum Konstanz lädt zum ersten Refluxtag ein

Das neu gegründete Refluxzentrum am Klinikum Konstanz will sich am 27. September 2018 erstmals der Öffentlichkeit, aber auch den niedergelassenen Ärzten – allen voran Hausärzten, Fachärzten der Inneren Medizin und Gastroenterologen - vorstellen. Deswegen gibt es einen öffentlichen Teil für die interessierte Bevölkerung, der um 16 Uhr in der Magistrale im Neubau des Klinikums beginnt.


Dieses Arzt-Patienten-Seminar beschäftigt sich mit dem Thema „Sodbrennen und Reflux". Erklärt wird, was unter beiden zu verstehen ist, die Experten erklären wie die Diagnosemöglichkeiten aussehen und mit welchen Therapien Abhilfe geschaffen werden kann. Die Veranstaltung, die in der Magistrale im Neubau stattfindet, ist für Patienten und Angehörige kostenlos. Daran schließt sich um 18 Uhr die Informationsveranstaltung für die niedergelassenen Ärzte an.

 

Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung leidet an Sodbrennen, weiß Dr. David Arntzen, Oberarzt der 1. Medizinischen Klinik. Oft lassen sich durch Veränderung des Lebensstils oder eine vorübergehende medikamentöse Behandlung die Symptome gut kontrollieren. „Wir wissen aber, dass es eine größere Gruppe von Menschen gibt, die unter einer Standardtherapie nie vollständig beschwerdefrei und zufrieden werden", so Dr. Arntzen.
Dr. Arntzen bildet gemeinsam mit Dr. Stefan Kaiser, Oberarzt in der Allgemeinchirurgie, das Kernteam des Refluxzentrums. Die beiden sind nicht nur aufgrund des Neubaus näher zusammengerückt und haben ihre Räumlichkeiten nunmehr fast Tür an Tür. Auch inhaltlich wollen sie noch stärker als bisher zusammenarbeiten - dies im neu gegründeten Refluxzentrum. Dieses soll sich zu einem Zusammenschluss von Haus-, Fach- und Klinikärzten entwickeln.

 

Neue Aspekte in der Diagnostik und neue operative Behandlungsmöglichkeiten, die es am Klinikum Konstanz seit kurzem gibt, waren die Gründe für den verstärkten Schulterschluss zwischen Innere Medizin und Chirurgie. Im Fokus stehen im Refluxzentrum jene Patienten, für deren Refluxleiden bislang keine zufriedenstellende Möglichkeit gefunden wurde.

 

Diesen Patienten kann nun geholfen werden. Nach einer umfangreichen Diagnostik im Klinikum, teils mit neuen Methoden wie der 24-Stunden Säure- und Impedanzmessung in der Speiseröhre oder der Druckmessung ( Manometrie), die einen Hinweis auf die Erschlaffung des Schließmuskels geben kann, können neue Operationsmethoden dem Leiden der Patienten ein Ende setzen. Das noch junge Verfahren der Schrittmacherimplantation für den unteren Speiseröhren-Schließmuskel wird seit letztem Jahr am Klinikum Konstanz angeboten, erläutert Dr. Stefan Kaiser - mit vielversprechenden Ergebnissen. Eine Voraussetzung für den Erfolg ist, jene Patienten herauszufiltern, für die diese Methode überhaupt in Frage kommt. Genau dafür braucht es die verbesserte Diagnostik, wie sie am Konstanzer Klinikum mittlerweile möglich ist.



Zuletzt aktualisiert am: 20.09.2018

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Einladung zum Download: