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Fahrradmonitor 2017

Der „Fahrradmonitor" ist eine aller zwei Jahre stattfindende, bundesweite Erhebung zum Radverkehr in Deutschland.


Die Stadt Konstanz hat im Jahr 2017 eine lokale Erhöhung der Stichprobe beauftragt, um repräsentative, stadtspezifische Werte zu erhalten. Der komplette Bericht steht rechts zum Download zur Verfügung.

Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:

  • In Konstanz wird überdurchschnittlich viel Fahrrad gefahren. Das Fahrrad ist Alltagsverkehrsmittel und wird von allen gesellschaftlichen Schichten genutzt.
  • Das Fahrrad ist das beliebteste Verkehrsmittel der KonstanzerInnen und das Radfahren in der Stadt macht Spaß.
  • Während die Fahrradparkmöglichkeiten im privaten Wohnumfeld sowie an der Arbeits- oder Ausbildungsstätte überwiegend positiv bewertet werden, schneidet die Abstellsituation bei Behörden, im Stadtzentrum und an Bahnhöfen/Haltestellen deutlich schlechter ab.
  • Die Politik in Konstanz wird als überwiegend fahrradfreundlich eingestuft. Mehr Anstrengungen der Politik wünschen sich KonstanzerInnen in Bezug auf Fahrradabstellanlagen und die Verbesserung des Miteinanders von Radfahrenden und anderen VerkehrsteilnehmerInnen.
  • Nur 16 % der Radfahrenden fühlen sich im Straßenverkehr unsicher. Hauptgründe für das Unsicherheitsgefühl liegen beim Autoverkehr (rücksichtslos, zu schnell, zu viel), aber auch rücksichtslose Radfahrende und mangelnde Trennung des Radverkehrs von anderen Verkehrsarten werden als wichtige Gründe angeführt.

Die Verkehrsplanung ist auf Daten angewiesen zum Verkehrsverhalten der Menschen einer Stadt, um daraus Probleme zu erkennen und Maßnahmen abzuleiten. Die Daten des Fahrradmonitors sind ein Teil der Datengrundlage zum Radverkehr. Die Antworten der KonstanzerInnen helfen dabei, die Radverkehrsförderung in den nächsten Jahren so auszurichten, dass die Zufriedenheit mit der Infrastruktur steigt und mehr Menschen ihre täglichen Wege mit dem Rad zurücklegen.


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